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Achtsamkeit und Akzeptanz:
Haltung und Methode in Psychiatrie,
Psychotherapie und Beratung
Berufsbegleitende Fortbildung in achtsamkeitsbasierter Therapie und Beratung
für Menschen in medizinischen und (psycho)sozialen Berufen oder
in entsprechender Ausbildung
neuer Termin im Frühjahr 2011
mit
Dr. med Ulrike Anderssen-Reuster, Cornelius von Collande
Dr. med. Christoph Egger-Büssing, Dr. Paul Fulton
Dipl. Psych. Petra Meibert, Prof. Dr. Luise Reddemann
Die einjährige anwendungsbezogene Fortbildung vermittelt unter der Leitung erfahrener MBSR- und MBCT-LehrerInnen sowie PsychotherapeutInnen die Grundlagen und Wirkfaktoren der Achtsamkeitspraxis und deren Integrationsmöglichkeiten in die therapeutische und beratende Arbeit. Durch strukturiertes Praktizieren der Achtsamkeitsübungen aus dem MBSR/MBCT-Programm wird die eigene Meditationspraxis gefestigt, Achtsamkeit zunehmend in den privaten und beruflichen Alltag integriert, und das Verständnis der positiven Auswirkungen der Achtsamkeitsübung auf die therapeutische Beziehung vertieft.
Der integrative und methodenübergreifende Ansatz der Fortbildung bietet neben der Praxis der Achtsamkeit zugleich auch fundierte theoretische Einblicke in die internationale Achtsamkeitsforschung und deren Einfluss auf die derzeitige Entwicklung der Psychotherapie. „Achtsamkeit“, so Dr. Christopher Germer vom Institute for Meditation and Psychotherapy in Massachusetts, „stellt sich aus Sicht der modernen wissenschaftlichen Psychologie als entscheidender Heilungsfaktor in der Psychotherapie dar.“ Mittels der Prinzipien der Achtsamkeit erhalten wir nicht nur ein neues Verständnis dafür, wie psychische Probleme entstehen, sondern zugleich auch gänzlich neue Lösungs- und Heilungsansätze auf der Basis von Akzeptanz sowie der Entwicklung von Mitgefühl und Selbstfürsorge. Der integrative und methodenübergreifende Ansatz der Fortbildung bietet neben der Praxis der Achtsamkeit zugleich auch fundierte theoretische Einblicke in die internationale Achtsamkeitsforschung und deren Einfluss auf die derzeitige Entwicklung der Psychotherapie. „Achtsamkeit“, so Dr. Christopher Germer vom Institute for Meditation and Psychotherapy in Massachusetts, „stellt sich aus Sicht der modernen wissenschaftlichen Psychologie als entscheidender Heilungsfaktor in der Psychotherapie dar.“ Mittels der Prinzipien der Achtsamkeit erhalten wir nicht nur ein neues Verständnis dafür, wie psychische Probleme entstehen, sondern zugleich auch gänzlich neue Lösungs- und Heilungsansätze auf der Basis von Akzeptanz sowie der Entwicklung von Mitgefühl und Selbstfürsorge.
In dieser Fortbildung vermitteln TherapeutInnen, die selbst sowohl über langjährige Erfahrungen mit der Achtsamkeitspraxis als auch mit der Integration von Achtsamkeit in den therapeutischen Alltag verfügen, die vielfältigen Übungsformen der Achtsamkeit, insbesondere so, wie sie im Rahmen von MBSR und MBCT entwickelt wurden.
Die Praxis der Achtsamkeit stärkt die therapeutische Beziehung auf der Grundlage von Empathie und Weisheit, lehrt Selbstfürsorge durch Achtsamkeit für BehandlerInnen und PatientInnen gleichermaßen und wirkt sich positiv auf den Heilungsverlauf im therapeutischen Prozess aus.
Die, durch die bereits vor 2500 Jahren im buddhistischen Kontext entwickelte Achtsamkeitsmeditation hervorgerufene hilfreiche Veränderung des menschlichen Gehirns und daraus folgend des menschlichen Verhaltenspotenzials, erregte in den vergangenen Jahren großes Interesse seitens der modernen Neurowissenschaft und ist mittlerweile durch internationale Studien belegt.
Empirisch gut validierte Interventionen aus MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction), MBCT (Mindfulness-Based Cognitive Therapy) und DBT (Dialektisch Behaviorale Therapie) bestätigen diese Forschungsergebnisse.
Der achtsame Umgang mit (schmerzhaften) organischen Erkrankungen, schwierigen Emotionen und somatoformen Störungen in der eigenen therapeutischen und beratenden Tätigkeit ist daher ebenso Inhalt der Fortbildung wie die Vermittlung achtsamkeitsbasierter Interventionen bei affektiven Störungen, Sucht und traumatischen Erfahrungen. Der Grundgedanke von MBSR und MBCT, dass jeder Mensch die Ressourcen und das heilsame Potenzial zur Bewältigung seiner Probleme bereits in sich trägt und diese im therapeutischen Prozess durch Achtsamkeit und Akzeptanz aktiviert und verstärkt werden können, wird durch anwendungsbezogene Übungen und durch die Vertiefung der eigenen Achtsamkeitspraxis erfahren.