Kooperation: IAS und Lassalle-Haus

In den 1990er Jahren wurde die ehemalige Wasserheilanstalt im Schweizer Kanton Zug zu einem modernen Seminarhaus umgebaut. Nicht weit von Zürich entfernt liegt es malerisch umgeben von sanften Hügeln nahe des Zürichsee und lädt zur Einkehr in die Stille ein.

Der langjährige Leiter des Hauses, der Jesuit und Zenmeister Niklaus Brantschen, förderte von Anfang an die Verbindung von christlicher Kontemplation mit dem östlichen Zen. Mit dem Namen "Lassalle-Haus" stellte sich das Haus ganz bewusst in die Tradition eines der ersten und wichtigsten Brückenbauer westlicher und östlicher Spiritualität, dem Jesuiten und Zenlehrer Hugo Enomiya Lassalle. Spiritualität, Dialog und Verantwortung sind bis heute die Grundpfeiler des von den Jesuiten geleiteten Seminarzentrums. Der Weg nach innen wird so auch zu einem Weg nach aussen.

Zentrale Erfahrung der spirituellen Übungswege Zen, Exerzitien, Kontemplation und Yoga, die am Lassalle-Haus gelehrt werden, ist die Stille. Gemeinsam ist diesen Übungswegen auch die Praxis der Achtsamkeit. Dies bildet die Grundlage der guten Zusammenarbeit mit dem Institut für Achtsamkeit, das in dem Schweizer Seminarhaus seit 2006 MBSR-Weiterbildungen ( die nächste MBSR-Weiterbildung beginnt im Juni 2018 ) und mittlerweile auch MBCL-Grundlagenseminare mit Frits Koster anbietet.

Linda Lehrhaupt als autorisierte Zenlehrerin bietet darüber hinaus am Lassalle-Haus regelmäßig Zen-Retreats an. (www.lassalle-haus.org/zen.html) Große Nachfrage finden insbesondere ihre Kurse "Zen und Achtsamkeit", die Achtsamkeitspraktizierenden die Gelegenheit bieten, Erfahrungen mit Zen zu machen. Das nächste Retreat findet im November 2018 statt - Zen und Achtsamkeit